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	<title>Erfahrungsberichte &amp; Interviews &#8211; Akustiker.net Magazin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kathrina Haunfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 08:44:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte & Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hörgeräte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hören ist eine zentrale Voraussetzung für Kommunikation, Orientierung und kognitive Aktivität. Es verbindet Menschen miteinander und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe bis ins hohe Alter. Einschränkungen des Hörvermögens wirken sich daher nicht nur auf das Sprachverstehen aus, sondern beeinflussen auch Lebensqualität und soziale Integration. Umso wichtiger ist daher eine frühzeitige Hörvorsorge. Anlässlich des Welttags des Hörens am [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Hören ist eine zentrale Voraussetzung für Kommunikation, Orientierung und kognitive Aktivität. Es verbindet Menschen miteinander und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe bis ins hohe Alter. Einschränkungen des Hörvermögens wirken sich daher nicht nur auf das Sprachverstehen aus, sondern beeinflussen auch Lebensqualität und soziale Integration. Umso wichtiger ist daher eine frühzeitige Hörvorsorge. Anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März, der in diesem Jahr unter dem Motto „Klingt nach Leben!“ steht, erläutert Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Hörsysteme-­Industrie (BVHI), weshalb ein gesundes Gehör eine Schlüsselrolle für aktives und selbstbestimmtes Altern spielt, welche Innovationen moderne Hörtechnik heute ermöglicht und warum es entscheidend ist, frühzeitig mit der Vorsorge zu beginnen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="820" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/Stefan-Zimmer-BVHI-820x1024.webp" alt="Profilbild von Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Hörsysteme-Industrie (BVHI)" class="wp-image-608 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/Stefan-Zimmer-BVHI-820x1024.webp 820w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/Stefan-Zimmer-BVHI-240x300.webp 240w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/Stefan-Zimmer-BVHI-768x960.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/Stefan-Zimmer-BVHI-1229x1536.webp 1229w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/Stefan-Zimmer-BVHI-80x100.webp 80w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/Stefan-Zimmer-BVHI.webp 1419w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong>ÜBER UNSEREN HÖRGERÄTE-EXPERTEN</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Stefan Zimmer ist seit 2015 Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Hörsysteme-Industrie (BVHI). In dieser Funktion gestaltet er die strategische Ausrichtung, das politische Lobbying sowie die öffentliche Interessenvertretung der Hörgeräte- und Hörimplantate-Branche in Deutschland. Zudem ist er Generalsekretär des internationalen Herstellerverbandes European Hearing Instrument Manufacturers Association (EHIMA), mit Sitz in Brüssel. <br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://bvhi.org/" target="_blank" rel="noopener">» <em>Zum Bundesverband der Hörsysteme-Industrie</em></a></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><h2 class="wp-block-heading">Herr Dr. Zimmer, der Welttag des Hörens steht 2026 unter dem Motto „Klingt nach Leben!“. Was hat es mit diesem Motto auf sich?</h2><p class="wp-block-paragraph">„Klingt nach Leben!“ ist bewusst positiv gewählt. Es geht nicht darum, Hörverlust als Defizit zu beschreiben, sondern Hörgesundheit als das zu zeigen, was sie im Alltag wirklich ist. Nämlich eine Schlüsselressource für Teilhabe, Sicherheit, Selbstständigkeit sowie Lebensqualität, und zwar über das ganze Leben hinweg. Wer gut hört, bleibt im Gespräch mit anderen Menschen, fühlt sich in Gruppen wohler, nimmt Warnsignale im Straßenverkehr wahr und bewegt sich allgemein sicherer im Alltag. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was genau ist denn das Ziel der Kampagne?</h2><p class="wp-block-paragraph">Gerade im Kontext von gesundem Altern wird die Hörgesundheit als Ressource noch unterschätzt. Die Kampagne greift deshalb ein Thema auf, das medizinisch und gesellschaftlich immer relevanter wird, denn Hörverlust beginnt häufig schleichend, oft schon ab dem 50. Lebensjahr, bleibt aber über Jahre unentdeckt oder wird verdrängt. Viele Menschen arrangieren sich lange mit dem „Ich höre schon noch genug“, bis die Kommunikation anstrengend wird und man beginnt, Gespräche zu vermeiden. Genau da setzt der Welttag des Hörens an. Wir wollen Hörvorsorge als selbstverständlichen Teil moderner Gesundheitsprävention etablieren, und zwar so selbstverständlich wie andere Vorsorgeuntersuchungen. Ein Hörtest ist unkompliziert und schafft Klarheit. Und wenn eine Versorgung notwendig ist, zeigen Daten wie die EuroTrak Hörstudie Deutschland 2025 sehr deutlich, dass moderne Hörsysteme nicht nur technisch ausgereift sind, sondern Menschen spürbar Lebensqualität zurückbringen. Das ist die Kernbotschaft hinter dem Motto. Der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie stellt hierfür auf <a href="http://www.welttag-des-hoerens.de" target="_blank" rel="noopener">www.welttag-des-hoerens.de </a>kostenfreies Kampagnenmaterial zur Verfügung, das Hörakustikerinnen und Hörakustiker dabei unterstützt, die Inhalte des Welttags des Hörens in ihrem Umfeld zu verbreiten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe rund ums bessere Hören?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum denken Sie, ist das Thema “Hörgerät tragen” trotz medizinischer Notwendigkeit und der modernen, dezenten Technik heute noch immer sensibel besetzt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Thema ist oft deshalb sensibel, weil Hörminderung bei vielen Menschen noch immer mit „alt werden“, Leistungsabfall oder Schwäche verbunden wird. Diese emotionale Komponente wirkt häufig stärker als alle rationalen Argumente. Viele Betroffene warten daher lange, bis sie sich testen lassen oder eine Versorgung überhaupt in Erwägung ziehen. Da ist ein typisches Muster zu erkennen. Man kompensiert, stellt den Fernseher lauter und bittet andere, deutlicher zu sprechen, meidet schwierige Situationen und erst wenn der Alltag spürbar leidet, kommt Bewegung in die Sache. Gleichzeitig zeigen Studien wie EuroTrak sehr deutlich, dass die gesellschaftliche Realität eigentlich eine ganz andere ist als die Befürchtung vieler Betroffener. Die große Mehrheit der Hörsystemträger berichtet, im Alltag keine Stigmatisierung zu erleben, im Gegensatz zu Menschen, die ihre Schwerhörigkeit unversorgt lassen. Wer unversorgt bleibt, fühlt sich oft unsicher, erlebt häufig Missverständnisse und zieht sich eher zurück. Wer versorgt ist, berichtet sehr häufig von mehr Selbstvertrauen, mehr Teilhabe sowie einer erhöhten Lebensqualität. Das Entscheidende ist hierbei jedoch, dass nicht das Tragen eines Hörgeräts zum Problem wird, sondern der Verzicht darauf, eine Schwerhörigkeit zu versorgen. Genau deshalb setzen wir als Bundesverband in der Aufklärung so stark darauf, Vorurteile abzubauen und heben die vielen Vorteile von Hörvorsorge und Versorgung hervor.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">In welchem Zusammenhang steht denn eine unversorgte Schwerhörigkeit mit anderen Gesundheitsrisiken konkret?</h2><p class="wp-block-paragraph">Unversorgte Schwerhörigkeit hat eine größere Tragweite, als viele denken, weil sie eben nicht nur das Gehör betrifft, sondern das Gehirn und schlechthin das gesamte Leben. Wer schlechter hört, muss ständig mehr Energie aufwenden, um Sprache zu verstehen, wie zum Beispiel in Gruppen, bei Hintergrundgeräuschen oder am Telefon. Das führt vermehrt zu Stress, schnellerer Erschöpfung und dem Gefühl, nicht mehr richtig mitzukommen. Viele Betroffene berichten, wie etwa in der EuroTrak Hörstudie, dass sie Situationen vermeiden, in denen sie sich unsicher fühlen. Das ist der Punkt, an dem Hörverlust zunehmend auch soziale Folgen hat. In der Forschung wird seit Jahren darauf hingewiesen, dass unbehandelter Hörverlust mit einem erhöhten Risiko für kognitiven Abbau assoziiert ist. Auch wenn ein kausaler Zusammenhang nicht abschließend bewiesen werden kann, wird Hörverlust in wichtigen Übersichtsarbeiten, etwa der der Lancet Commission on Global Hearing Loss, als einer der relevantesten, potenziell beeinflussbaren Risikofaktoren einer späteren Demenzerkrankung genannt. Die Mechanismen sind dabei gut nachvollziehbar, denn wenn Kommunikation dauerhaft anstrengend ist, reduziert das häufig die Bereitschaft zur sozialen Aktivität, und zugleich steigt die kognitive Belastung beim Verstehen. Beides kann langfristig Auswirkungen haben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie kann man entgegenwirken, um gesundheitliche Langzeitfolgen zu vermeiden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Frühe Diagnostik ist dabei besonders sinnvoll. Wer sein Gehör regelmäßig beim HNO-Arzt oder Hörakustiker prüfen und bei Bedarf frühzeitig hörakustisch versorgen lässt, kann Belastungen reduzieren und seine Kommunikationsfähigkeit stabil erhalten. Das ist nicht nur eine Frage von Komfort, sondern eine Frage von Gesundheitsvorsorge und Lebensqualität.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="699" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-1024x699.webp" alt="Eine Hörakustikerin zeigt einer älteren Frau mit Hörgerät ein Spiegelbild ihres Ohrs. Die Frau betrachtet das Hörgerät und lächelt zufrieden." class="wp-image-453 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-1024x699.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-300x205.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-768x524.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-1536x1049.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-2048x1398.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-100x68.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong><a href="https://www.akustiker.net/magazin/hoergeraet-arten">HÖRGERÄTE ARTEN</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"> Die heutigen Hörgeräte geben Betroffenen zwar die gewohnte Lebensqualität zurück, allerdings heißt es zunächst sich zu entscheiden, welche Art von Hörgerät denn überhaupt die richtige ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© peakSTOCK / istockphoto.com</p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz bereits in Hörgeräten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz ist in modernen Hörsystemen längst Realität, und zwar nicht als Marketingbegriff, sondern als konkreter Nutzen im Alltag. Hörsysteme analysieren heute automatisch Hörsituationen, erkennen zum Beispiel, ob jemand in einem ruhigen Gespräch ist, ob Hintergrundlärm vorliegt oder ob Sprache aus mehreren Richtungen kommt. Darauf basierend passen sie sich dynamisch an, um Sprache besser verständlich zu machen und Störgeräusche zu reduzieren. Für Nutzer bedeutet das vor allem weniger Anstrengung durch mehr Klarheit. Das ist im Alltag entscheidend, denn Hörverlust bedeutet oft nicht nur „zu leise“, sondern „zu unklar“und vor allem „zu anstrengend“.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie wird KI die Hörgeräte-Branche künftig noch verändern?</h2><p class="wp-block-paragraph">KI wird in Zukunft vor allem in zwei Richtungen weiterentwickelt werden. Erstens: mehr Personalisierung. Hörsysteme werden noch stärker lernen, wie ein individueller Nutzer hört, welche Situationen besonders herausfordernd sind und welche Einstellungen er bevorzugt. Zweitens: mehr Vernetzung. Hörsysteme sind heute schon Teil eines digitalen Ökosystems mit Smartphones, Streaming, Apps und Fernanpassung. Künftig wird das noch selbstverständlicher werden. Damit verändert sich die Hörversorgung auch strukturell, denn sie wird noch facettenreicher, komfortabler sowie näher am natürlichen Hören und sie wird noch stärker dazu beitragen, Teilhabe in allen Lebensbereichen zu sichern.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Akustiker in der Nähe finden &amp; Termin vereinbaren!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche weiteren Trends zeichnen sich in der Hörsysteme-Industrie ab?</h2><p class="wp-block-paragraph">Neben KI und Tele-Audiologie ist ein wichtiger Trend die stärkere Integration von Hörsystemen in die digitale Infrastruktur des Alltags. Ein gutes Beispiel sind neue Bluetooth-Standards wie Auracast Broadcast Audio. Öffentliche Audioinformationen, zum Beispiel Durchsagen an Flughäfen, in Bahnhöfen, Kirchen, Kinos oder bei Open Air-Veranstaltungen, können direkt auf kompatible Hörsysteme übertragen werden, ohne klassisches Pairing und für viele Nutzer gleichzeitig. Das ist ein echter Schritt in Richtung Barrierefreiheit und Inklusion. Im Januar hat der Flughafen Frankfurt, eines der größten internationalen Drehkreuze für den Luftverkehr in Europa, erste Auracast-Sender installiert. Gleichzeitig sehen wir auch eine Weiterentwicklung der Versorgung selbst. Digitale Services, Fernanpassung und hybride Betreuung werden auch in der Hörakustik wichtiger. Das bedeutet aber nicht, dass die persönliche Anpassung beim Hörakustiker vor Ort ersetzt wird, ganz im Gegenteil, sie bleibt zentral. Aber sie wird ergänzt durch digitale Möglichkeiten, die insbesondere im Alltag hilfreich sind, etwa bei Nachjustierungen oder Beratung. Insgesamt geht der Trend dahin, Hörsysteme nicht mehr nur als medizinisches Gerät zu verstehen, sondern als hochentwickelte Assistenztechnologie, die Kommunikation, Sicherheit und Lebensqualität in vielen Lebensbereichen verbessert.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="639" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hinter-dem-ohr-hoergeraet-hdo-1024x639.webp" alt="Hörakustikerin passt einer Frau ein Hinter-dem-Ohr-Hörgerät hinter dem Ohr an." class="wp-image-465 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hinter-dem-ohr-hoergeraet-hdo-1024x639.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hinter-dem-ohr-hoergeraet-hdo-300x187.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hinter-dem-ohr-hoergeraet-hdo-768x479.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hinter-dem-ohr-hoergeraet-hdo-1536x958.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hinter-dem-ohr-hoergeraet-hdo-2048x1277.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hinter-dem-ohr-hoergeraet-hdo-100x62.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><a href="https://www.akustiker.net/magazin/hinter-dem-ohr-hoergeraet-hdo"><strong>Hinter-dem-Ohr-Hörgerät (HdO)</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hinter-dem-Ohr-Hörgerät ist ein Hörsystem, das sich für nahezu jede Form von Hörverlust eignet.  Das eigentliche Hörgerät sitzt hinter dem Ohr und ist über ein Hörstück mit dem Gehörgang verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© peakSTOCK / istockphoto.com</em></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="794" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/im-ohr-hoergeraete-1024x794.webp" alt="Hörakustiker setzt ein dezentes Im-Ohr-Hörgerät bei einer jungen Frau ein." class="wp-image-486 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/im-ohr-hoergeraete-1024x794.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/im-ohr-hoergeraete-300x233.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/im-ohr-hoergeraete-768x595.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/im-ohr-hoergeraete-1536x1191.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/im-ohr-hoergeraete-100x78.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/im-ohr-hoergeraete.webp 1966w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><a href="https://www.akustiker.net/magazin/im-ohr-hoergeraete-ido"><strong>Im-Ohr-Hörgeräte (IdO)</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im-Ohr-Hörgeräte sitzen direkt im Gehörgang oder in der Ohrmuschel und bleiben dadurch von außen nahezu unsichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© peakSTOCK / istockptohot.com</em></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam mit anderen Partnern engagiert sich der BVHI im Rahmen der Initiative Hörgesundheit für ein gesetzliches Hörscreening ab 50. Was hat es mit dieser Initiative auf sich?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Initiative Hörgesundheit ist ein breites Bündnis aus Fachverbänden, Betroffenenorganisationen, HNO-Ärzten, Hörakustikern, Audiologen, Herstellern und Wissenschaft. Gemeinsam verfolgen wir ein sehr konkretes Ziel. Wir wollen, dass ein fachärztliches Hörscreening ab dem 50. Lebensjahr als reguläre Vorsorgeleistung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen wird, ähnlich wie andere etablierte Vorsorgeuntersuchungen. Das Anliegen ist medizinisch und gesellschaftlich gut begründet. Altersbedingter Hörverlust beginnt meistens bereits ab 50, entwickelt sich aber schleichend. Viele Betroffene bemerken ihn lange nicht oder verdrängen ihn. Gleichzeitig zeigen auch die internationalen EuroTrak-Befragungen unter Betroffenen, dass ein unversorgter Hörverlust nicht nur Kommunikationsprobleme verursacht, sondern mit relevanten Folgebelastungen verbunden sein kann, etwa sozialem Rückzug, Stress, höherer kognitiver Belastung und Risiken für kognitive Beeinträchtigungen. Ein strukturiertes Screening würde hier zwei Dinge leisten. Zum einen würde es die Früherkennung verbessern, also genau den Zeitpunkt treffen, an dem man noch gut gegensteuern kann. Zum anderen würde es die Hemmschwelle senken. Denn ein Screening als Vorsorgeleistung sendet ein klares Signal, dass die Hörgesundheit zur normalen Gesundheitsvorsorge gehört. Das ist die zentrale Botschaft der Initiative.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraet-krankenkasse-kostenuebernahme-1024x683.webp" alt="Ein Kunde bezahlt im Fachgeschäft für Hörgeräte. Im Vordergrund werden Hörgeräte und Batterien übergeben. Das Bild veranschaulicht die Kostenübernahme von Hörgeräten durch die Krankenkasse sowie mögliche Zuzahlungen beim Hörgerätekauf." class="wp-image-474 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraet-krankenkasse-kostenuebernahme-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraet-krankenkasse-kostenuebernahme-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraet-krankenkasse-kostenuebernahme-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraet-krankenkasse-kostenuebernahme-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraet-krankenkasse-kostenuebernahme-2048x1366.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraet-krankenkasse-kostenuebernahme-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong>HÖRGERÄTE KOSTENÜBERNAHME</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste Voraussetzung für die Kostenübernahme durch Krankenkassen ist, dass eine medizinische Notwendigkeit nachgewiesen ist und Sie sich bei Ihren Ansprüchen in einem gewissen Rahmen bewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Jacob Wackerhausen / istockphoto.com</em></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kann jeder Einzelne tun, um sein Gehör aktiv zu schützen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Jeder kann selbst viel für sein Gehör tun. Einer der wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren ist Lärm. Wer regelmäßig in lauten Umgebungen arbeitet oder in der Freizeit starken Geräuschen ausgesetzt ist, etwa in der Werkstatt, bei Maschinenarbeiten, auf Konzerten, in Clubs oder bei Sportveranstaltungen, sollte konsequent einen geeigneten Gehörschutz tragen. Auch beim Musikhören über Kopfhörer gilt es, Lautstärke bewusst zu reduzieren und Pausen einzuplanen. Das sind kleine Schritte, die langfristig einen großen Unterschied machen können. Genauso wichtig ist aber der Vorsorgegedanke. Wer merkt, dass Gespräche anstrengender werden, dass man häufiger nachfragt oder dass das Telefonieren schwieriger wird, sollte nicht warten. Ein Hörtest ist einfach durchzuführen und schafft Gewissheit. Hierbei kann man im ersten Schritt auch Angebote wie Online-Hörtests nutzen. Diese können Orientierung geben und motivieren, das Thema ernst zu nehmen. Sie ersetzen aber keine Diagnose durch einen HNO-Arzt, aber sie erleichtern den Einstieg.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Akustiker in der Nähe finden &amp; Termin vereinbaren!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet der Welttag des Hörens für Sie persönlich und wie kann ein solcher Aktionstag auch zukünftig das Thema Hörvorsorge nachhaltig stärken?</h2><p class="wp-block-paragraph">Für mich ist der Welttag des Hörens vor allem ein jährlicher Impuls, um Hörgesundheit aus der kommunikativen Nische zu holen. Das Thema betrifft Millionen Menschen, wird aber oft erst dann ernst genommen, wenn Probleme bereits deutlich spürbar sind. Ein Aktionstag wie dieser bündelt Aufmerksamkeit, bringt Fachleute, Politik, Medien und Öffentlichkeit zusammen und schafft die Gelegenheit, über Hörvorsorge so zu sprechen, wie sie eigentlich behandelt werden sollte, und zwar als normaler Bestandteil von Gesundheitsprävention. Es geht bei der Hörvorsorge sowie bei der Hörversorgung um weit mehr als „nur“ darum, wieder gut zu hören. Es geht um mehr Qualität in allen Lebensbereichen, in jedem Alter und genau deshalb passt „Klingt nach Leben!“ als Welttags-Motto 2026 so gut.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.akustiker.net/magazin/hoergeraete-experteninterview">Hörgeräte: Das Akustiker.net Experteninterview</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.akustiker.net/magazin">Akustiker.net Magazin</a>.</p>
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		<link>https://www.akustiker.net/magazin/audiomee-erfahrungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 08:56:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte & Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hörgeräte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannelore M. ist 66 Jahre alt und hört nicht mehr so gut wie früher. Die altersbedingte Schwerhörigkeit, eine Presbyakusis, macht sich vor allem bemerkbar, wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen. Trotzdem lässt sich die Rentnerin ihre Treffen mit Freundinnen nicht nehmen, genießt aber genauso auch gemütliche Stunden zuhause. Für sie ist der Hausbesuchs-Service inklusive Fernwartung, den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Hannelore M. ist 66 Jahre alt und hört nicht mehr so gut wie früher. Die altersbedingte Schwerhörigkeit, eine Presbyakusis, macht sich vor allem bemerkbar, wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen. Trotzdem lässt sich die Rentnerin ihre Treffen mit Freundinnen nicht nehmen, genießt aber genauso auch gemütliche Stunden zuhause. Für sie ist der Hausbesuchs-Service inklusive Fernwartung, den AudioMee bietet, deshalb eine passende Lösung. Sie fühlt sich gut beraten und individuelle Wünsche werden unkompliziert umgesetzt. So wie die integrierte TV-Konnektivität, die ihr das Fernsehen erleichtert. Im Gespräch mit Akustiker.net berichtet Hannelore M., wie sie auf den Service aufmerksam geworden ist und was sie daran besonders schätzt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie sind Sie auf AudioMee aufmerksam geworden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Bekannte hat mir von ihren Erfahrungen erzählt. Ich fand die Idee, Hörgeräte direkt zu Hause anpassen zu lassen, sehr sinnvoll, denn dort werden sie ja am meisten genutzt. Zudem bin ich nicht mehr ganz so mobil wie früher und es ist schlichtweg bequemer für mich.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Hatten Sie zuvor Erfahrungen mit anderen Hörgeräte-Anbietern und welche persönlichen Umstände oder Bedürfnisse haben Ihre Entscheidung beeinflusst?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich hatte früher Hörgeräte von einem Akustiker aus dem Nachbarort. Bei ihm hieß es jedoch, dass ein Hausbesuch grundsätzlich nicht möglich ist. Bei anderen Akustikern ist es anscheinend mit zusätzlichen Gebühren. Also habe ich es wie meine Bekannte gemacht und einen Termin mit AudioMee gebucht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe rund ums bessere Hören?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">AudioMee berät herstellerunabhängig. War das für Sie ein entscheidender Punkt? Und wenn ja, warum? </h2><p class="wp-block-paragraph">Zumindest ein bisschen, ja. Ich denke, dass sich jeder eine ehrliche Empfehlung und kein vorgegebenes Produkt wünscht. Die Hörakustikerin von AudioMee hat mir Produkte unterschiedlicher Hersteller vorgestellt und mir von Anfang an das Gefühl gegeben, dass hier wirklich auf meine Bedürfnisse eingegangen wird. Bei dem Akustiker, bei dem ich früher war, gab es nur eine Marke. Die Hörgeräte waren in Ordnung, aber ich hatte nicht wirklich das Gefühl, eine Auswahl zu haben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Sie haben ja die Möglichkeit der kostenlosen Hörgeräteanpassung zuhause genutzt. Wie haben Sie diese Erfahrung erlebt und welchen Unterschied machte es für Sie, die Anpassung in Ihrer gewohnten Umgebung zu erhalten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Hörakustikerin war außerordentlich freundlich, einfühlsam und zuvorkommend. Sie hat sich viel Zeit genommen, alles verständlich erklärt und ist sehr geduldig auf meine Fragen eingegangen. Der Hausbesuchs-Service, also die Anpassung in meiner gewohnten Umgebung, war für mich deutlich angenehmer und praxisnäher als in einem Fachgeschäft. Alles in allem war es für mich eine wirklich positive Erfahrung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie lange hat Ihre persönliche Eingewöhnungszeit gedauert, bis sich das Hören natürlich angefühlt hat? War die 30-tägige Testphase ausreichend für Sie? </h2><p class="wp-block-paragraph">Nach etwa einer Woche fühlte sich das Hören bereits sehr natürlich an. Die 30-tägige Testphase war für mich vollkommen ausreichend und hat mir die nötige Sicherheit gegeben. Innerhalb dieses Zeitraums war die Akustikerin viermal bei mir und hat die Hörgeräte Stück für Stück optimiert. Jetzt habe ich die Hörgeräte knapp drei Monate und komme super damit zurecht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit der Technik Ihrer Hörgeräte, insbesondere in Bezug auf Klangqualität und Natürlichkeit?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich bin sehr zufrieden. Wie gerade schon erwähnt, wurde das stetig verbessert – eben so lange, bis es für mich perfekt war. Die Klangqualität ist klar und natürlich, Gespräche sind deutlich verständlicher und auch in Alltagssituationen komme ich gut zurecht. Das war mit meinen alten Hörgeräten schon ganz okay, also viel besser als ohne Hörgeräte. Aber man merkt deutlich, wie viel besser die neue Hörgerätetechnik in der Zwischenzeit geworden ist und wie viel besser dann eben auch das Hören ist.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Nutzen Sie Zubehör, das Ihnen im täglichen Gebrauch einen besonderen Mehrwert bietet? Wenn ja, welches?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ja, ich nutze einen TV-Adapter, der den Ton vom Fernseher direkt in die Hörgeräte überträgt. Das erleichtert mir das Fernsehen deutlich und ich muss die Lautstärke nicht mehr so hoch drehen wie früher.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie transparent und verständlich empfanden Sie die Informationen zu Preisen, Zuzahlungen und Leistungen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Sehr transparent. Alle Kosten, Zuzahlungen und Leistungen wurden klar und verständlich erklärt. Die Preise für die jeweiligen Hörgerätemodelle sind sogar online einsehbar. Das habe ich so bei keinem anderen Akustiker gesehen. Selbst die großen Ketten geben nur grobe Preisstaffeln an, aber der exakte Preis ist selten vorab zu finden. Das hat mir definitiv Sicherheit gegeben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie wichtig sind Ihnen Beratung und Support vor und nach dem Kauf?</h2><p class="wp-block-paragraph">Sehr wichtig, aber ich denke das ist bei fast allen Hörgeräteträgern so. Die Betreuung durch AudioMee – insbesondere durch meine persönliche Hörakustikerin – war jederzeit professionell und herzlich.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Akustiker finden &amp; Termin vereinbaren!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Haben Sie die Möglichkeit der Fernwartung schon einmal genutzt? </h2><p class="wp-block-paragraph">Ja, ich habe die Fernwartung genutzt und finde das eine tolle Ergänzung zum regulären Hörgeräte-Service. Bei meinen alten Hörgeräten war das nicht möglich. Jetzt kann meine Akustikerin direkt aus der Ferne Feinanpassungen an meinen Hörgeräten vornehmen, das ist total praktisch. Kleine Einstellungen hat sie schnell und unkompliziert vorgenommen, ohne erneute Anfahrt oder Terminaufwand. Das empfinde ich als echten Pluspunkt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Haben Sie noch ein abschließendes Fazit zu Ihrer Erfahrung mit AudioMee?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich bin meiner Bekannten sehr dankbar, dass sie mir diesen Tipp gegeben hat und auch meiner persönlichen Akustikerin habe ich bereits mehrfach meinen Dank für die großartige Betreuung und Beratung ausgesprochen. Der Hausbesuchs-Service ist eine super Leistung, die ich von Herzen weiterempfehlen kann.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.akustiker.net/magazin/audiomee-erfahrungen">AudioMee Erfahrungen: Ein Praxisbericht aus Sicht einer Kundin</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.akustiker.net/magazin">Akustiker.net Magazin</a>.</p>
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		<link>https://www.akustiker.net/magazin/hoergeraete-erfahrungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 08:45:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte & Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hörgeräte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gab es einen Schlüsselmoment, an dem Sie sich gesagt haben: Jetzt muss ich etwas unternehmen?Ich habe schon früh Hörgeräte verschrieben bekommen, aber ich war der Meinung, ich brauche sie nicht und habe sie kaum mal getragen. Sie lagen bestimmt zehn, zwölf Jahre im Schrank – bis zur Trennung von meinem Mann. Durch den damit verbundenen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Gab es einen Schlüsselmoment, an dem Sie sich gesagt haben: Jetzt muss ich etwas unternehmen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich habe schon früh Hörgeräte verschrieben bekommen, aber ich war der Meinung, ich brauche sie nicht und habe sie kaum mal getragen. Sie lagen bestimmt zehn, zwölf Jahre im Schrank – bis zur Trennung von meinem Mann. Durch den damit verbundenen Stress kam es vermehrt wieder zu Hörstürzen und irgendwann haben meine Kinder mich darauf aufmerksam gemacht, dass etwas nicht stimmt. Da wurde mir klar, dass ich was ändern muss.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Konnten Sie die alten Hörgeräte dann noch verwenden? </h2><p class="wp-block-paragraph">Meine alten Geräte waren damals technisch überholt, also habe ich neue bekommen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich in der U-Bahn plötzlich hörte, wie jemand die Seiten eines Buches umblättert. Oder draußen das Rascheln von Laub. Da wurde mir erst richtig bewusst, was ich alles nicht mehr gehört hatte. Von da an habe ich das Hörgerät – witzigerweise trug das Modell denselben Namen wie mein Sohn – wirklich täglich getragen. Das war eine enorme Steigerung der Lebensqualität. Auf Anraten meines Akustikers stelle ich die Geräte heute lieber einmal leiser, als sie ganz herauszunehmen. Aber es gibt durchaus Tage, an denen ich sie trotzdem rausnehme und mich sozusagen von der Welt abschalte.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/12/hoergeraete-erfahrungen-sabine-scharrer-1024x768.webp" alt="Bild der 57-Jährigen Hörgeräteträgerin Sabine Scharrer" class="wp-image-535 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/12/hoergeraete-erfahrungen-sabine-scharrer-1024x768.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/12/hoergeraete-erfahrungen-sabine-scharrer-300x225.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/12/hoergeraete-erfahrungen-sabine-scharrer-768x576.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/12/hoergeraete-erfahrungen-sabine-scharrer-1536x1152.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/12/hoergeraete-erfahrungen-sabine-scharrer-2048x1536.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/12/hoergeraete-erfahrungen-sabine-scharrer-100x75.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Sabine Scharrer wurde bereits mit Ende 20 schwerhörig. Auslöser dafür ist ein Morbus Menière, eine Erkrankung, bei der die Durchblutung im Innenohr gestört ist und bei der mit jedem Schub die Hörleistung nachlassen kann. Doch dass sie Hörgeräte braucht, hat sie lange Zeit geleugnet. Bis es im Alltag und im Beruf nicht mehr anders ging. Heute hat sich die 57-Jährige mit ihrer Tieftonschwerhörigkeit arrangiert und erzählt, wie sie gelernt hat, die Hörgeräte nicht als lästig, sondern als hilfreich zu empfinden.</em></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe rund ums bessere Hören?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie viel hören Sie noch ohne Hörgeräte?</h2><p class="wp-block-paragraph">Rechts habe ich etwa 65 Prozent Hörverlust, links 55 Prozent. Mit jedem Hörsturz verliere ich ungefähr zwei weitere Prozent. Bei meiner Schwerhörigkeit müssen die höheren Töne feiner eingestellt und die tiefen etwas reduziert werden. Wenn ich Musik höre, nehme ich zum Beispiel immer den Bass raus. Bands wie AnnenMayKantereit, mit dieser sehr tiefen Stimme, höre ich kaum richtig.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was zeichnet die Geräte aus, die Sie tragen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich habe aktuell Geräte, die auch meinen Tinnitus übertönen. Man muss wirklich sagen, dass Hörgeräte heute ganz anders eingestellt werden als früher. Ich habe Modelle, die schon einiges können, zu denen ich aber nicht so viel dazu zahlen musste. Natürlich kann man auch teurere Varianten ausprobieren, aber da handelt es sich für mich vor allem um Technik-Extras wie Ladegeräte oder smarte Programme. Das ist für manche bestimmt sinnvoll, mir persönlich bringt es keinen echten Mehrwert.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ist das ein IdO- oder ein HdO-Modell, das Sie tragen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich habe ein klassisches Hinter-dem-Ohr-Gerät mit einem kleinen Mikrofon im Ohr. Reine Im-Ohr-Geräte haben mich gestört, weil sie den Gehörgang so stark verschließen. Dann höre ich von außen kaum noch etwas, und wenn jemand laut spricht, ist das für mich irritierend. Ich hatte auch RIC-Modelle ausprobiert, aber das fühlte sich für mich an, als wäre das Ohr verstopft. Das jetzige Gerät sieht man kaum, und es ist angenehm zu tragen, selbst mit den Piercings. Mittlerweile habe ich ein etwas größeres Modell, weil mehr Technik drin steckt. Ich kann es per Handy steuern, könnte darüber Musik hören und Anrufe empfangen. Es lässt sich sehr fein regeln: helle und dunkle Töne anpassen, ein Hörtagebuch führen. Mein letztes Gerät hatte noch eine Fernbedienung mit zwei Tasten, und es hat mich einfach gestört, wenn das jeder sehen konnte.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="699" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-1024x699.webp" alt="Eine Hörakustikerin zeigt einer älteren Frau mit Hörgerät ein Spiegelbild ihres Ohrs. Die Frau betrachtet das Hörgerät und lächelt zufrieden." class="wp-image-453 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-1024x699.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-300x205.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-768x524.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-1536x1049.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-2048x1398.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/11/hoergeraete-arten-100x68.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.akustiker.net/magazin/hoergeraet-arten">HÖRGERÄT ARTEN</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Arten und Typen von Hörgeräten im Vergleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© peakSTOCK / istockphoto.com</em></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche technische Entwicklung der letzten Jahre hat Sie besonders beeindruckt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Klangqualität! Die ist heute unglaublich fein. Selbst in einem vollen Lokal kann ich unterscheiden, woher Stimmen und Geräusche kommen. Früher hatte ich das Gefühl, ich sitze in einer Konservendose. Jetzt stellt sich das Gerät automatisch auf die Umgebung ein. Nur wenn es zu viele Töne gleichzeitig sind wie auf einem Markt, dann wird es anstrengend. Und man muss natürlich sagen: 100 Prozent Hörvermögen sind es auch mit Hörgeräten nicht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche drei Faktoren waren Ihnen bei der Auswahl der Hörgeräte am wichtigsten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Erstens trage ich gerne viel Schmuck, und das durfte nicht mit den Hörgeräten kollidieren. Zweitens wollte ich, dass sie möglichst unauffällig sind. Und drittens war die Tonqualität entscheidend. Außerdem war mir auch wichtig, dass ich nicht allzu viel dazu zahlen muss.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie lange hat es gedauert, sich an die Geräte zu gewöhnen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Eigentlich gar nicht so lange. Nach ein paar Wochen habe ich sie kaum noch gespürt. Klar, man merkt es, wenn sich das Gerät umstellt oder wenn viele Geräusche gleichzeitig da sind, zum Beispiel beim Autofahren, wenn das Radio läuft und im Auto jemand mit jemand anderem redet. Aber im Alltag nehme ich sie kaum mehr wahr. Es sind ja inzwischen auch schon wieder zehn Jahre, dass ich sie trage.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie sahen die anfänglichen Schwierigkeiten aus?</h2><p class="wp-block-paragraph">Anfangs hat es im Ohr gekitzelt. Ich hatte zuerst diese kleinen „Fallschirm“-Schirmchen. Aber das war im Sommer bei feuchtwarmer Luft sehr unangenehm für mich.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie viel Pflege brauchen Ihre Hörgeräte?</h2><p class="wp-block-paragraph">Man muss die Geräte schon gut pflegen und den Cerumenfilter reinigen oder die Batterien prüfen. Das mache ich täglich, das gehört inzwischen zur Routine. Und richtig cool finde ich, dass mein Handy mir anzeigt, wenn etwas nicht stimmt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Akustiker in der Nähe finden &amp; Termin vereinbaren!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Haben Sie Geräte mit Akku oder mit Batterien?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich benutze Geräte mit Batterien, weil ich viel unterwegs bin. Mit Akkus wäre ich zu stark gebunden, und auch wenn der Akku aus Umweltgründen punktet, sind für mich Batterien die einfachere Lösung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie finden Sie die Handhabung insgesamt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ganz einfach. Man muss nur wissen, wie. Reinigen, Filter wechseln, das geht schnell. Wichtig ist, dass ein guter Akustiker einem alles in Ruhe erklärt. Ich gehe etwa alle drei Monate zur Wartung. Dazu gehören Neujustierung, Pflege, Updates und das dauert kaum zwanzig Minuten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie beeinflusst Ihre Schwerhörigkeit Ihren Berufsalltag, und welche Strategien haben Sie dort für sich gefunden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich arbeite überwiegend im Homeoffice in der Hausverwaltung. Das kommt mir mit der Schwerhörigkeit sehr entgegen, weil der meiste Kontakt über E-Mail und Telefon läuft. Telefonieren funktioniert mit meinen Hörgeräten inzwischen sehr gut und zwar ohne, dass ich das Telefon direkt mit den Geräten koppeln oder ein spezielles Telefonprogramm einstellen muss. Wenn ich direkten Kontakt habe, etwa mit Kollegen oder Bewohnern, dann achte ich darauf, dass wir möglichst in einer ruhigen Umgebung sprechen. Im Zweifel lasse ich mir wichtige Informationen lieber noch einmal per E-Mail bestätigen. Insgesamt habe ich für mich einen Arbeitsalltag gefunden, in dem ich gut kommunizieren kann, ohne ständig an meine Hörminderung erinnert zu werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Tipps würden Sie jemandem geben, der sich gerade in der Eingewöhnungsphase befindet?</h2><p class="wp-block-paragraph">Suchen Sie sich unbedingt einen guten Arzt und ein gutes Hörgeräte-Studio. Der Service macht einen Riesenunterschied. Ich denke, hätte ich früher gewusst, was das ausmacht, hätte ich meine Geräte auch früher getragen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Nutzen Sie Zusatzfunktionen wie Bluetooth, App-Steuerung oder spezielle Hörprogramme?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ja, Bluetooth brauche ich, um die Geräte über das Handy einzustellen. Telefonieren über die Hörgeräte mag ich aber nicht, das finde ich unangenehm. Auch Hörbücher höre ich zu Hause lieber über Lautsprecher. Wenn man Hörbücher oder Musik über die Hörgeräte hört, bekommt man nichts mehr von der Umgebung mit, das möchte ich meistens vermeiden. Ich nutze die Technik eher sparsam, denn für mich sind Hörgeräte zum Hören da, nicht zum Streamen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">In welchen Situationen merken Sie die Vorteile besonders?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn viele Leute gleichzeitig sprechen, ist es zwar anstrengender, aber grundsätzlich helfen mir die Geräte ungemein, Gespräche überhaupt zu verstehen. Und nachts, wenn mein Freund schnarcht, kann ich sie einfach ausschalten. Das ist auch ein ziemlicher Vorteil.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gibt es Situationen, in denen das Hörgerät an Grenzen stößt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ja, zum Beispiel im Kino mit raschelndem Popcorn oder in sehr lauten Restaurants. Auch bei Musik und Gesprächen gleichzeitig wird es manchmal schwierig. Früher, bei den älteren Geräten, hat man den Wind sehr stark rauschen gehört, das ist heute ebenfalls viel besser. Auch Musik klingt inzwischen deutlich natürlicher und nicht mehr so blechern.</p><p class="wp-block-paragraph">Was aber unangenehm ist, ist, wenn die Batterien zur Neige gehen und ich dadurch dann wieder, ohne es zu merken, schlechter höre. Dann rede ich automatisch lauter.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Haben Sie das Gefühl, offen über Ihren Hörverlust sprechen zu können?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ja, meistens schon. Dass es in meinem Alter mit Mitte 50 aber noch nicht „normal“ ist, Hörgeräte zu tragen, habe ich beim Daten gemerkt. Da war manch einer ziemlich überrascht. Aber letztendlich habe ich fast nur positive Erfahrungen gemacht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der zum ersten Mal vor der Entscheidung steht, sich ein Hörgerät anzuschaffen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nicht lange nachdenken, einfach machen. Man unterschätzt, wie viel man über die Jahre nicht mehr hört. Dieser schleichende Verlust bedeutet ein Stück verlorene Lebensqualität. Und er erhöht Risiken, beispielsweise für Demenz oder für Unfälle, etwa wenn man ein Auto oder ein schreiendes Kind nicht hört. </p><p class="wp-block-paragraph">Die Geräte, die von der Krankenkasse bezahlt werden, sind heute schon ziemlich gut. Aber man braucht Geduld und sollte verschiedene Modelle ausprobieren, auch teurere, wenn man es sich leisten kann.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Inzwischen gibt es ja auch eine Fernanpassung für Hörgeräte. Nutzen Sie die?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich mag Remote-Anpassungen nicht. Das Anpassen von Hörgeräten ist für mich etwas sehr Persönliches, da braucht es Vertrauen. Ich schätze den direkten Austausch mit meinem Akustiker. Das ist wie beim Arzt. Man braucht jemanden, der wirklich zuhört, genau hinschaut und einen optimal berät.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Akustiker in der Nähe finden &amp; Termin vereinbaren!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.akustiker.net/magazin/hoergeraete-erfahrungen">Hörgerät Erfahrungen: Ein Hörgerät-Erfahrungsbericht</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.akustiker.net/magazin">Akustiker.net Magazin</a>.</p>
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